Die Krippe im Video

Christoph Paul Hartmann vom Domradio hat einen sehr sensiblen Videoclip zu unserer Krippe gedreht.
krippe-lyskirchen-video.mp4
MP3 Audio Datei 7.3 MB

ÖFFNUNGSZEITEN
DER KIRCHE:


täglich von 9 bis 18 Uhr
bitte beachten Sie, dass die Krippe während den Gottesdienstzeiten nicht besichtigt werden kann.


Gruppenführungen nur nach Anmeldung beim 
pfarrbuero@lyskirchen.de
möglich.


Wir danken Ihnen
für Ihr Verständnis.

Sankt Maria in Lyskirchen, eine romanische Kirche in Köln
Klicken Sie auf das Bild und Sie kommen auf die Seite von Sankt Maria in Lyskirchen
Der Verkündigungsengel der Milieukrippe in Sant Maria in Lyskirchen, Köln
Der Verkündigungsengel der Milieukrippe in Sant Maria in Lyskirchen, Köln
Das Kind in der Milieukrippe von Lyskirchen
Das Kind in der Milieukrippe von Lyskirchen
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Meine Name ist David. 
Sie kennen mich nicht, 
darf ich mich vorstellen?

 

Ich bin 22 Jahre alt und komme aus Eritrea. Meine Eltern lebten, bis ich geboren wurde, in Äthiopien, aber als eritreische  Bürger wurden sie dann aus Äthiopien nach Eritrea ausgewiesen.  Äthiopien und Eritrea bildeten bis 1993 ein gemeinsames Land. Seit der Ablösung Eritreas von Äthiopien herrscht zwischen beiden Staaten eine große Feindschaft. In unserer Familie wurde immer amharisch gesprochen, eigentlich die Sprache der Äthiopier, nun unsere Familie lebte seit Generationen da …

 

In Eritrea waren wir dann auch wieder Fremde und auch unseren Glauben durften wir nicht offen leben. Unsere Familie gehört schon seit Jahren einer freikirchlichen evangelikalen Gemeinde an und aus Glaubensgründen dürfen wir keine Soldaten werden. Das Militär ist für die Machthaber in Eritrea aber sehr wichtig. Über viele Jahre müssen  junge Männer und Frauen einen Militärdienst ableisten und haben kein Privatleben mehr, die Regierung kontrolliert dadurch das  Leben einer ganzen Generation.

 

Meine Eltern starben vor 4 Jahren als sie zusammen mit anderen Mitgliedern unserer Gemeinde ohne Wasser in einen Container eingesperrt wurden, der tagelang in der prallen Sonne stand.

 

Über Ägypten, Libyen und Lampedusa ist es mir dann gelungen nach Italien zu kommen. Die italienische Behörde gab mir 500 €. Mit dem Zug bin ich dann nach Berlin gefahren. Mein Asylantrag ist noch nicht bearbeitet, aber ich hatte Glück. Eine Künstlergruppe in Berlin hat mich aufgenommen und ich arbeite jetzt in einem Kunstprojekt mit, denn als Künstler bekommt man für die Zeit des Kunstprojektes in Deutschland immer eine „Aufenthaltserlaubnis“ und darf arbeiten.

 

  • Als Figur stehe ich
    nun in der Krippe von Lyskirchen um an das Schicksal meiner 
    Generation in Eritrea
    zu erinnern. 

 

Gekommen um zu bleiben ...

Benjamin Marx habe ich in Berlin kennen gelernt und ihm meine Geschichte erzählt, geschaffen für die Krippe in Lyskirchen hat mich Leif Erik Voss, angekleidet hat mich Maren Orlovius und fotografiert hat mich der Pfarrer von Lyskirchen Matthias Schnegg